Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Dittelsheim-Heßloch: Vorstand im Amt bestätigt
Dittelsheim-Heßloch. Am Freitag, den 30. Januar 2026, fand im Gerätehaus in Dittelsheim-Heßloch die gemeinsame Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Dittelsheim-Heßloch sowie des Fördervereins der Freiwilligen Feuerwehr Dittelsheim-Heßloch e. V. statt. Nach der Begrüßung aller Ehrenmitglieder, Kameraden und Gäste wurde festgestellt, dass die Einladung ordnungsgemäß und fristgerecht gemäß Satzung im Amtsblatt erfolgt war. Anschließend gedachten die Anwesenden in einer Schweigeminute der verstorbenen Mitglieder.
Es folgten die Berichte des Fördervereins: Schriftführer Dominik Krämer trug den Jahresbericht vor, Kassenwart Jens Heller berichtete über die finanzielle Situation. Nach dem Bericht der Kassenprüfer wurde der Vorstand einstimmig entlastet.
Ein zentraler Tagesordnungspunkt war die turnusmäßige Neuwahl des geschäftsführenden Vorstands. Der bisherige 1. Vorsitzende Thorsten Eppelsheimer, Schriftführer Dominik Krämer und Kassenwart Jens Heller traten zur Wiederwahl an und wurden durch die Versammlung in ihrem Amt für die nächsten drei Jahre bestätigt, während Jan-Eric Zimmermann nicht erneut für das Amt des 2. Vorsitzenden kandidierte. Als Nachfolger für Jan-Eric Zimmermann wurde Thomas Machner durch die Versammlung ins Amt des 2. Vorsitzenden gewählt.
Durch den Wechsel von Thomas Machner in das Amt des 2. Vorsitzenden wurde der Posten des Beisitzers frei. Um den Vorstand vollständig zu besetzen, schlug der 1. Vorsitzende Jan-Eric Zimmermann als neuen Beisitzer vor. Da der Wahlrhythmus beibehalten werden sollte, wurde das Amt diesmal auf zwei Jahre befristet - ein Vorschlag, dem die Versammlung einstimmig zustimmte. Jan-Eric Zimmermann wurde anschließend durch die Versammlung zum Beisitzer gewählt.
Abschließend dankte der 1. Vorsitzende allen Beteiligten für die zügige und unkomplizierte Durchführung der Wahlen sowie für das Engagement im Dienste der Feuerwehr.
Im Anschluss an die Neuwahlen folgten die Berichte aus den Abteilungen. Wehrführer Christian Kissel informierte über die Aktivitäten und Einsätze der Einsatzabteilung im vergangenen Jahr, während Jugendwart Thomas Machner über die Entwicklung der Jugendfeuerwehr berichtete. Besonders erfreulich sei, dass die Jugendfeuerwehr rund zehn neue Mitglieder gewinnen konnte und damit weiterhin eine wichtige Grundlage für die zukünftige Arbeit der Wehr bilde.
Es folgte der Tagesordnungspunkt Verpflichtungen, Ehrungen und Beförderungen. Herr Erbeldinger dankte allen Kameraden im Namen der gesamten Verbandsgemeinde für ihr großes Engagement und die zahlreichen geleisteten Stunden im Dienst des Allgemeinwohls. Für 20 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurde Armin Müller geehrt und erhielt die farbige Ehrennadel als Auszeichnung. Die weiteren Verpflichtungen, Ehrungen und Beförderungen waren bereits im Rahmen der Wehrversammlung am 26. Januar 2026 vorgenommen worden. In dieser Versammlung wurde zudem der stellvertretende Wehrführer Kai Eppelsheimer nach Wiederwahl für weitere zehn Jahre im Amt bestätigt.
Eine besondere Anerkennung erhielt Wehrführer Christian Kissel vom 1. Vorsitzenden, der ihm für 25 Jahre Feuerwehrdienst eine Schiefertafel überreichte. Für die meisten geleisteten Stunden wurden Thorsten Eppelsheimer, Jens Heller, Nico Wodzislawski, Dominik Krämer, Thomas Machner, sowie Torsten Roßner ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde Jens Heller und Thomas Machner das besondere Ehrenzeichen in Silber der Landesjugendfeuerwehr für ihre langjährige und engagierte Arbeit in der Jugendfeuerwehr verliehen.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt war die Anpassung des jährlichen Mitgliedbeitrages. Die Versammlung folgte dem Vorschlag des Vorstands erstmals seit 2011 den Mitgliedbeitrag von 8€ pro Jahr auf 10€ pro Jahr anzuheben. Freiwillig nach wie vor gerne mehr.
Ortsbürgermeister Heeb richtete abschließend Worte des Dankes an die Aktiven der Feuerwehr und würdigte im Namen der Gemeinde ihren unermüdlichen Einsatz sowie die vielen ehrenamtlich geleisteten Stunden zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger.